Kölsche Weihnachten für die Hilfsgruppe
Bruce Kapusta sorgte am Freitag für ein dreistündiges Benefizkonzert zugunsten der Hilfsgruppe Eifel. Foto: Reiner Züll/ksta/pp/Agentur Profipress
Startrompeter Bruce Kapusta und Annemarie Lorenz aus Köln sorgten nicht nur für ein volles Haus in der Bürgerhalle Kommern, sondern auch für eine Bescherung der Hilfsgruppe Eifel
Einen Riesenandrang gab es bei der „Kölsch-Klassischen Weihnacht“ des Startrompeters Bruce Kapusta, der in der Kommerner Bürgerhalle auf Einladung des Steige-Teams am vergangenen Freitag ein Benefizkonzert zugunsten der Hilfsgruppe Eifel gab. Als die
Annemarie Lorenz aus Köln trug in der Kommerner Bürgerhalle kölsche Weihnachtsgeschichten vor. Foto: Reiner Züll/pp/Agentur Profipress
Stühle knapp wurden, schaffte man sogar noch 20 weitere Sitzgelegenheiten aus dem Historischen Ratskeller herbei.
Unterstützt wurde Kapusta von der 76-jährigen Alleinunterhalterin Annemarie Lorenz aus Köln, die kölsche Weihnachtsgeschichten vortrug. Wie der Redakteur Reiner Züll im „Kölner Stadt-Anzeiger“ schrieb, hatte das Steige-Team um Cheforganisator Rolf Jaeck die Bürgerhalle weihnachtlich geschmückt und mit einer sieben Meter hohen Blautanne ausstaffiert: „Der prächtige Weihnachtsbaum hatte noch bis Mittwoch im Vorgarten des Bürgerverein-Geschäftsführers Helmut Hennig gestanden. Für den guten Zweck hatte er das stolze Gewächs, wenn auch schweren Herzens, zur Verfügung gestellt.“
Schon vor Beginn des eigentlichen Konzertes eröffnete das Ehepaar Quasten den Spendenreigen mit einem dicken Scheck über 2000 Euro. Die beiden Bäcker hatten lieber Geld an die Hilfsgruppe geben wollen, als Weihnachtspräsente in der Kommerner Bäckerei zu verteilen.
Kapusta, im Karneval als „Clown mit der Trompete“ bekannt, begeisterte in Kommern mit seinem gekonnten Trompetenspiel und überzeugte auch als Sänger kölscher Weihnachtslieder. Ob „Weihnachte strengk aan“ oder „Weihnachten bei Opa und Oma“, das Publikum wurde von dem Trompeter in den Bann gezogen.
Die von Annemarie Lorenz vorgetragenen Adventsgeschichten waren durchaus sehr humorvoll, wie Züll berichtete: „Wie ein roter Faden zog sich der alljährliche Stress vor den Weihnachtsfeiertagen, die ja immer so plötzlich kommen, durch die Geschichten von Annemarie Lorenz. Als die 76-jährige Erzählerin die Geschichte »Es gibt ihn doch, den Weihnachtsmann« erzählte, erschien der Weihnachtsmann und verteilte Schokoladennikoläuse an die Besucher.“ In dem Kostüm
steckte Johannes Ley, der Ortsvorsteher Kommerns.
Auch bekannte Weihnachtslieder wie „The First Noel“, White Christmas“ oder „Es ist ein Ros entsprungen“ stimmte Bruce Kapusta an.
Nach knapp drei Stunden Konzert mit zahlreichen Zugaben spielte er dann noch das Lied vom „Clown mit der Trompete“. Das sei so besinnlich, das dürfe er bei seiner Weihnachtstournee sogar in Kirchen spielen, so Bruce Kapusta.
pp/Agentur ProfiPress
(15.12.2009)




















