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Freiwillige polieren altes Wasserwerk auf

Wasserwerk Kallmuth
Ein Team von Freiwilligen kümmert sich um das alte Wasserwerk Kallmuth: Michael Schäfer (v.l.), Ortsvorsteher Robert Ohlerth und Ralf Müller, auf dem Dach der „Nachwuchs“ Lukas Schneider und Nico Müller. Foto: gte/pp/Agentur Profipress
Team um Kallmuther Ortsvorsteher Robert Ohlerth hat entrostet, poliert, grundiert und lackiert – Bis 1976 hat das 1931 errichtete Gebäude das Eifeldorf versorgt

„Wir wollten dafür sorgen, dass das alte Kallmuther Wasserwerk nicht in Vergessenheit gerät“, sagte Robert Ohlerth, Kallmuther Ortsvorsteher und stellvertretender Bürgermeister Mechernichs, über die jüngste Aktion freiwilliger Helfer in dem Eifeldorf. Das 1931 erstellte Bauwerk hatte bis 1976 seinen Dienst verrichtet. Der Kallmuther Michael Schäfer berichtete: „Früher wurde das Wasser mit einer Lambach-Pumpe von der


Georgspütz nach zu dem Wasserwerk gefördert.“ Im Sommer habe aber die Wassermenge oft nicht ausgereicht, auch die später eingebaute elektrische Pumpe habe nicht die Versorgung sicherstellen können. 1976 errichtete die Stadt dann einen Hochbehälter in Lorbach, seitdem wird Kallmuth darüber mit Wasser aus Urfey versorgt. „Die alte Lambach-Pumpe steht jetzt im Heimbach in der Dauerausstellung des Wasser-Info-Zentrums-Eifel“, so Schäfer.

Ohlerth: „Unser altes Wasserwerk wollen wir aber natürlich erhalten.“ Deshalb hat der Vize-Bürgermeister zusammen mit Freiwilligen das Gelände um das Häuschen mit dem unterirdischen Wasserbehälter von „Wildwuchs“ freigeschnitten, das Gebäude gesäubert und den Stein mit der Gravur „Wasserwerk Kallmuth 1931“ aufpoliert. „Als Nachbarschaftshilfe will der Lorbacher Malermeister Guido Klinkhammer die Schrift noch nachziehen“, sagte Robert Ohlerth.

Auch an der Metalltür zum Wasserwerk musste einiges getan werden, wie der Kallmuther „Sheriff“ sagte: „Da war zentimeterdick Rost, das haben wir abgeschmirgelt, grundiert und zweimal lackiert.“ Jetzt sei das Bauwerk an der Straße nach Lorbach wieder im schmucken Zustand, nur an ein paar Eckchen müsste etwas verfugt werden. Ohlerth: „Aber da habe ich auch schon jemanden, der das macht. Hier in Kallmuth wird nicht nur zusammen gefeiert, sondern auch gemeinsam gearbeitet!“

pp/Agentur ProfiPress

(03.08.2009)




 



 
 
 
 
 
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