Johannes Kalpers zeigte viel Herz

Fast drei Stunden unterhielt Star-Tenor Johannes Kalpers zusammen mit seinen Musikerkollegen das Publikum im Euskirchener City-Forum. Der Erlös des Benefizkonzertes kommt dem Mechernicher Hospiz „Stella Maris“ zu Gute. Foto: gte/pp/ProfiPress
Publikum ließ sich beim Benefizkonzert für das Mechernicher Hospiz „Stella Maris“ durch abwechslungsreiche Musik und emotionale Moderationen berühren
Landrat Günter Rosenke ließ die Einladung zum Grönemeyer-Konzert in Düren sausen, um lieber mit seiner Gattin zum Benefizkonzert von Johannes Kalpers am vergangenen Samstagabend im Euskirchener City-Forum zu kommen. Zum fünften Mal nun hat der Star-Tenor ein Konzert für das Hospiz „Stella Maris“ gegeben, geführt von der Mechernicher Ordensgemeinschaft Communio in Christo.

Landrat Günter Rosenke ließ das Grönemeyer-Konzert in Düren sausen, um lieber mit seiner Gattin Johannes Kalpers zu lauschen und das Mechernicher Hospiz „Stella Maris“ zu unterstützen. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPress„Sie alle haben mit den Kauf Ihrer Karte bereits etwas Gutes getan“, sagte Kalpers zu dem Publikum in den voll besetzten Rängen. Der Tenor ist auch Schirmherr des Hospizes. Ebenso wie er verzichteten seine Musikerkollegen, die Sopranistin Alenka Genzel und der Bariton Frank Matthias sowie das Männervokalensembles „Camerata Musica“ aus Limburg, auf die Gage, um das einzige Eifeler Hospiz durch den Erlös des Konzerts zu unterstützen.
Rund 750 Zuhörer konnten abwechslungsreiche Melodien von besinnlich bis beschwingt, von Oper bis Filmmusik, von Franz Lehar bis Bee Gees, genießen. 
Star-Tenor Johannes Kalpers berührte mit seiner Musik wieder das Publikum beim nunmehr fünften Benefizkonzert für das Hospiz „Stella Maris“, das von der Mechernicher Ordensgemeinschaft Communio in Christo geführt wird. Foto: gte/pp/ Agentur ProfiPressDabei ließ Kalpers, der mittlerweile auch regelmäßig im Fernsehen bei der „SonntagsTour“ zu sehen ist, seinen Musikerkollegen viel Raum. Der A-cappella-Chor „Camerata Musica“ begeisterte das Publikum durch humorvolle Einlagen beim Singen, das sie oft mit viel Mimik, großen Gesten und kleinen Tanzeinlagen untermalten.
Sopranistin Alenka Genzel und Bariton Frank Matthias zeigten bei ihren Auftritten solo und im Duett, wie vielfältig die ausgebildeten Opernsänger ihre Stimmen einsetzen können. Beide suchten immer wieder den Kontakt zum Publikum. So verließ Alenka Genzel beim Lied „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ die Bühne und ging direkt in den Zuschauerraum, um den ein oder anderen Zuhörer auf humorvolle Weise zu „umgarnen“.
Johannes Kalpers selbst zeigte nicht nur bei seinen Gesangseinlagen, sondern auch in seinen Moderationen viel Herz. „Das vergangenen Jahr war nicht immer leicht für mich“, berichtete Kalpers, sprach von Veränderungen im privaten Bereich. „Aber ich danke dem Herrgott für diese Erfahrungen. Auch wenn wir oft Probleme haben, ist das doch Lamentieren, Jammern auf hohem Niveau“, sagte der Sänger.

Johannes Kalpers (v.l.) zeigte zusammen mit seinen Musikerkollegen Alenka Genzel und Frank Matthias, das er nicht nur singen, sondern auch tanzen kann. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPressUnd dann wies der Tenor auf die Menschen in der Welt hin, die oft am Schwersten leiden: Mit dem Verkauf von Leuchtstäben und Leuchtarmbändern unterstützt Kalpers ein Projekt für Hilfe bedürftige Kinder. Fast jeder Zuschauer beim Euskirchener Benefizkonzert trug ein Armband oder hatte einen Leuchtstab in der Hand. Als der engagierte Christ dann „Ich wünsch Dir was“ sang, hoben die Zuschauer beim Refrain ihre wohltätigen Leuchtkörper und schwangen sie im Takt der Musik.
„10 000 Euro sind bisher durch das Projekt zusammengekommen“, informierte Kalpers. 
Das Männervokalensemble „Camerata Musica“ unterhielt das Publikum mit humorvollen Einlagen. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPressEr hatte dieses besondere Lied mit Textzeilen wie „Sei für andere da, mache Träume wahr“, oder „Ich wünsch Dir Sterne, die Dich führen, und viele offene Türen“ nicht nur den armen Kindern dieser Welt, sondern auch der Gründerin des Mechernicher Ordens Communio in Christo gewidmet.
„Mutter Marie Therese, die selbst durch viele Krankheiten so gelitten hat, konnte wie keine andere Menschen an das Wesentliche heranführen“, sagte der Künstler.

Viele Konzertbesucher trugen die Leuchtarmbänder, die Johannes Kalpers zu Gunsten Hilfe bedürftiger Kinder verkauft. Foto: gte/ pp/Agentur ProfiPressJürgen Sauer, der Vorsitzende des Fördervereins Hospiz Stella Maris, war ebenso wie Schwester Lidwina von der Communio in Christo begeistert von dem Konzert. Sauer freute sich auch über das internationale Publikum: Er konnte Gäste aus den Niederlanden, Polen, Kanada, Kamerun, Tansania und China begrüßen.
Nach fast drei Stunden abwechslungsreicher Unterhaltung sang Kalpers als passende Zugabe „Ein schöner Tag“. Schwester Lidwina: „Es war einfach toll, das Konzert hatte etwas sehr Aufbauendes!“
pp/Agentur ProfiPress
(2.6.2008)




















