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Lob für die Steigegemeinschaft


Willi Greuel (2. von links) durfte einen Scheck über fast 10.000 Euro für die Hilfsgruppe Eifel von den Organisatoren des Kommerner Steigefestes entgegennehmen.
Insgesamt hat die Steigegemeinschaft mit den Kommerner Straßenfesten für die Hilfsgruppe bislang 30.000 Euro zusammen bekommen. Foto: Reiner Züll/KStA/pp/Agentur ProfiPress

Organisatoren des Kommerner Straßenfestes überreichten einen Scheck über annähernd 10.000 Euro an die Hilfsgruppe Eifel

Am Donnerstag, 8. November, konnten die Organisatoren der Kommerner Steigegemeinschaft dem Chef der Hilfsgruppe Eifel, Willi Greuel, einen Spendenbetrag von 9.586,88 Euro überreichen – den gesamten Erlös des diesjährigen dreitägigen Festes. Rund 30.000 Euro hat die Steigegemeinschaft mit ihren bisherigen Straßenfesten für die Hilfsgruppe zusammen bekommen. „Darauf könnt ihr stolz sein“ lobte Willi Greuel die Steigemannschaft. „Wir hatten in diesem Jahr wieder ein tolles Publikum“, berichtete Steige-Chef Rolf Jaeck.

Auch der Schirmherr des diesjährigen Festes, der Kommerner Priester Professor Dr. Hans Fuhs, war beeindruckt über den hohen Ertrag des Festes, bei dem sich auch die Kölner Band „Die  Räuber“ trotz des plötzlichen Todes eines ihrer Musiker in den Dienst der guten Sache gestellt hatten.


Kurt Engels, einer der größten Aktivisten der Hilfsgruppe Eifel, ist tot. Die Hilfe für Kinder mit Behinderungen lag Engels ganz besonders am Herzen. Foto: Züll/ KStA/pp/Agentur ProfiPress

Rolf Jaeck berichtete am Donnerstag, 8. November, dass es das Steigefest in der bisherigen Form nicht mehr geben werde. Stattdessen sei im nächsten Jahr am Fronleichnamstag im Mühlenpark ein großes Konzert mit BAP geplant. Die Gespräche seien so gut wie abgeschlossen. Für den Mittwochabend plane er ein Konzert für Heimatfreunde mit dem Sänger Hansi Hinterseer. Hier seien die Verhandlungen allerdings noch nicht abgeschlossen.

Überschattet wurde die Scheckübergabe durch den plötzlichen Tod von Kurt Engels. Engels war einer der größten Aktivisten in der Hilfsgruppe gewesen. Er und seine Ehefrau Margaret waren die wichtigen Verbindungsleute zwischen der Hilfsgruppe und den Familien kranker Kinder, die von der Hilfsgruppe betreut werden, gewesen. Er wickelte auch die Formalitäten für Auslandsaufenthalte der Kinder ab. Die Hilfe für Kinder mit Behinderungen lag Engels ganz besonders am Herzen.

Reiner Züll/pp/Agentur ProfiPress