Großer Erfolg für „Kleine Offene Tür“

Zufriedene Gesichter bei der Planungsrunde der Kleinen Offenen Tür im Schulzentrum Mechernich. Die Zwischenbilanz nach einem halben Jahr Betrieb ist durchweg positiv. Von links: Pfarrer Erik Pühringer, Christian Baans, der Erste Beigeordnete der Stadt Mechernich, Betreuerin Anja Lehmann, Hauptschulleiter Hans-Jürgen Dederich, Schulsozialarbeiterin Beate Richter von der Hauptschule sowie Veronika Neumann von der Arbeiterwohlfahrt. Foto: ml/pp/Agentur ProfiPress„Neuer“ Jugendtreff im Schulzentrum Mechernich hat sich bewährt - Leitungsrunde trifft sich regelmäßig, um alles zu planen und zu beraten – Dabei gibt es erfreulich wenig Probleme zu besprechen
„Der eigentliche Skandal ist: Wir haben keinerlei Schwierigkeiten!“ scherzt Pfarrer Erik Pühringer. Ein halbes Jahr herrscht nun reger Betrieb im Jugendzentrum in Mechernich unter gemeinsamer Leitung von Kirche und Stadt. Das Ergebnis ist große Zufriedenheit bei der Leitung und hohe Akzeptanz bei den Jugendlichen. Über 600 unterschiedliche Jugendliche besuchen den Jugendtreff im Schulzentrum Mechernich regelmäßig, 70 bis 80 pro Tag. Dabei hätte es einige Reibungspunkte geben können:

Der Ball steht kaum still beim Kickern im "neuen" Mechernicher Jugendtreff im Schulzentrum. Tischfußball ist einer der unter den 600 Stammgästen beliebten Freizeit-"Klassiker". Foto: gte/pp/Agentur ProfiPressDie Räumlichkeiten werden nicht nur als Jugendtreff, sondern am Vormittag auch von der Haupt- und Realschule als Mensa und Aufenthaltsraum genutzt. Zudem kommen die Besucher aus verschiedenen Kulturen und haben teilweise schwierige soziale Hintergründe. „Statt Schwierigkeiten erleben wir dennoch ein gutes, harmonisches Miteinander“, so Dechant Pühringer.
Etwa alle drei Monate versammelt sich der so genannte Beirat des Treffs der „Kleinen Offenen Tür“. Wegen des problemlosen Ablaufs kann das Gremium seine Zeit hauptsächlich für die Planung neuer Projekte nutzen.
Die Zusammenarbeit von Kirchenleuten und städtischer Verwaltung, von Schulen und karitativen Organisationen klappt nämlich prima.
Alle Beteiligten haben nicht bereut, dass sie vor einem halben Jahr aus zwei Mechernicher Jugendtreffs, einem städtischen und einem kirchlichen, einen einzigen gemacht haben.
Dieser Besucher freut sich über die moderne Technik, die ihm Stadt und Kirchengemeinde im Jugendzentrum zur freien Verfügung stellen. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPress
Stadt und Kirche mussten dringend sparen, machten dabei aber aus der Not eine Tugend: Sie machten gemeinsam ein neues Jugendzentrum an zentraler Stelle, nämlich im Schulzentrum, auf.
Schulsozialarbeiterin Beate Richter und Schulleiter Hans-Jürgen Dederich von der Hauptschule Mechernich, Rektor Willy Krause von der Realschule und der Erste Beigeordnete Christian Baans vertreten die Stadt, die Betreuerin der Kleinen Offenen Tür, Anja Lehmann, und Pfarrer Pühringer die Kirche.
Die Arbeiterwohlfahrt, die sich seit vielen Jahren um die sozialen Belange der Stadt Mechernich kümmert, ist durch Veronika Neumann mit von der Partie. Gemeinsam stehen die Beiratsmitglieder für die vielfältigen Angebote und Aktionen im Jugendzentrum.

In der "Kleinen Offenen Tür", wie sich das Mechernicher Jugendzentrum etwas ungelenk-formalistisch nennt, ist nicht nur genug Platz, um Billiard zu „zocken“. Die Räume dienen auch als sozialer Treffpunkt. Foto: gte/pp/Agentur ProfiPress
„Wir bieten ein breites Kursprogramm: Es finden Mal- und Bastelworkshops oder Kochkurse statt“, berichtete Pühringer im Gespräch mit der Agentur ProfiPress.
Der Geistliche, der sich neben seinem umfangreichen Engagement in der Gemeinde auch noch Zeit als Schiedsrichter beim Handball nimmt: „Natürlich kommt der Sport auch in der Kleinen Offenen Tür nicht zu kurz“. Direkt vor der Tür und im Sichtbereich der beiden hauptamtlichen Betreuerinnen Anja Lehmann sowie Sieglinde Gehring von der Stadt Mechernich können die Besucher auf dem Sportplatz Körbe werfen und Fußball spielen.
In den Innenräumen finden die Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten: Spielkonsolen stehen ebenso zur Verfügung wie komplett ausgestattete Computer. Aber auch Klassiker wie Kickern, „Zocken“ oder Billard stehen hoch im Kurs. In den ruhigen Ecken sieht man die Teenager bei Gesellschaftsspielen zusammensitzen oder es sich vor dem Fernseher bequem machen. Unter Langeweile leidet hier jedenfalls niemand.
pp/Agentur ProfiPress




















