Kommerns gute Stube wird nach 15 Jahren renoviert

1991 war die Kommerner Bürgerhalle nach einem Architektenwettbewerb für heute umgerechnet eine Million EUR gebaut worden. Das architektonische Konzept, das dem Bau zugrundeliegt, ist ein Kirchenbau in Kreuzform, so Ortsvorsteher Johannes Ley (ganz links). Die laufenden Renovierungsarbeiten sollen bis zum Juni nächsten Jahres abgeschlossen sein. Als letzte Arbeiten sind dann die Renovierung des "Turmes" und der Außenanstrich vorgesehen. Foto: Manfred Lang / pp / Agentur ProfiPress
Bürgervereinsfunktionäre und ihre Helfer spucken seit August kräftig in die Hände – Fertigstellung mit Turmrenovierung und Außenanstrich für Juni 2007 geplant – Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick die Fortschritte gezeigt
Einige 100 Stunden haben die „Vormänner“ des Kommerner Bürgervereins und ihre Helfer bereits abgeleistet. Bis zum Juni 2007, dem voraussichtlichen Abschluss der laufenden Renovierungsarbeiten an der Kommerner Bürgerhalle, werden vermutlich noch etliche hundert Stunden hinzu kommen. Der 1991 wie eine Kirche in Kreuzform und mit Turm errichtete Zweck- und Schmuckbau war nach fünfzehn Jahren besonders in Teilen seiner dominierenden Holzkonstruktion sanierungsbedürftig. Davon machte sich jetzt auch Mechernichs Bürgermeister Dr. Hans-Peter Schick auf der Baustelle ein Bild.

Stolz zeigen die Männer, die bislang Hand bei der Renovierung der Kommerner Bürgerhalle angelegt haben, Bürgermeister Dr. Schick eine Zwischenbilanz der bislang bewerkstelligten Arbeit. Das Gerüst für die Außenarbeiten stellten die Stadt und das Rheinische Freilichtmuseum Kommern dem Bürgerverein zur Verfügung. Foto: ml/ProfiPressDa die Arbeiten größtenteils im Hand- und Spanndienst mit Helferunterstützung abgewickelt werden, hoffen die Verantwortlichen des Bürgervereins, den Finanzaufwand auf einige wenige tausend Euro beschränken zu können.
An ideeller und auch materieller Hilfe von dritter Seite fehlt es nicht. So stellten der städtische Bauhof und das Rheinische Freilichtmuseum Kommern, dessen Fördervereins-Vorsitzender Johannes Ley ist, beispielsweise die Gerüste für die umfangreichen Renovierungsarbeiten zur Verfügung.
Stadt Mechernich, Bürgerverein und Freilichtmuseum verbindet eine unbürokratische Allianz in Sachen Kommern und Bürgerhalle. So wurden seinerzeit auch Bühnenelemente und Mobiliar für die gleichzeitig fertig gestellten neuen Kommerner Veranstaltungssäle, Bürgerhaus im Ort und Pingsdorfer Tanzsaal im Museum, gemeinsam angeschafft.
Noch heute werden Bühnenteile und Möbel bei Bedarf auf den Kahlenbusch gekarrt oder runter ins Dorf transportiert, wenn hüben oder drüben eine Großveranstaltung auf dem Programm steht. Johannes Ley: „Selten ist in beiden Sälen gleichzeitig eine Großveranstaltung angesagt.“
Wobei sich das Bürgerhaus zunehmender Beliebtheit in der Bevölkerung erfreut. Heinz-Josef Schlösser: „Fast jedes Wochenende ist hier eine Hochzeit oder ein anderes Familienfest.“ 
Der Mechernicher Bürgermeister ließ sich vor Ort auch über Kooperationsmöglichkeiten zwischen den Kommerner Vereinen und Institutionen informieren. Foto: ml/pp/Agentur ProfiPressNoch mehr Resonanz würde sich der Bürgerverein von den vielen Kommerner Vereinen und Institutionen wünschen, wenngleich Burgfest (Vatertag), Schützenfest, Kirmes und Karneval längst von ihren angestammten alten Plätzen in und an die Bürgerhalle umgezogen sind. Auch für Konzerte und Ausstellungen ist die Bürgerhalle eine der ersten Adressen im Mechernicher Stadtgebiet geworden.
Woran es etwas mangelt, sind kleinere und mittelgroße Räume für Proben, Versammlungen, Gremiumssitzungen, Kurse und Gesprächskreise.
pp/Agentur ProfiPress




















