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Besuch aus Uganda


Knapp drei Dutzend Angehörige der Pfarrgemeinde St. Rochus in Strempt, darunter auch Pfarrer Erik Pühringer (links), waren ins Pfarrheim gekommen, um aus erster Hand zu erfahren, was mit ihren Spenden in Uganda alles Gutes getan wird. Foto: pp/Agentur ProfiPress

Strempter Pfarrgemeinde unterstützt Straßenkinderprojekt in Kampala seit fünf Jahren mit bislang 16 357 Euro

Strempt/Kampala – Da freute sich die Pfarrgemeinde St. Rochus in Strempt: Am Donnerstagabend, 7. September, besuchte Schwester Mary Alma Nakanwagi vom Orden der „Kleinen Schwestern des Heiligen Franziskus“ das Pfarrheim.
Dort berichteten die Schwester und ihre Begleiterin Mrs. Teddy über ihr Straßenkinderprojekt in der ugandischen Hauptstadt Kampala, das seit fünf Jahren von Strempt aus finanziell unterstützt wird.


Waltraud Simon, die Vorsitzende des Strempter Pfarrgemeinderates, begrüßte die Gäste aus Afrika im Strempter Pfarrheim St. Rochus. Foto: pp / Agentur ProfiPress
Sage und schreibe 16 357 Euro haben die Strempter bislang nach Uganda überwiesen, bilanzierte die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Waltraud Simon. Die Kontakte hatte seinerzeit Franz-Josef Schmitz geknüpft, der sich seit Jahrzehnten in der Strempter Gemeinde stark engagiert – und auch zum Kreis jener Krippenbauer gehört, die Jahr für Jahr in der Pfarrkirche St. Rochus große Kirchenkrippen mit  wechselnden Motiven erstellen. Spenden für diese kunstvollen Krippendarstellungen sowie die Erlöse der Krippencafés im Pfarrheim wurden und werden seit dem Jahre 2002 an das Straßenkinderprojekt von Schwester Mary Alma nach Uganda überwiesen.


Schwester Mary Alma Nakanwagi vom Orden der „Kleinen Schwestern d. Heiligen Franziskus“ (Mitte) eroberte mit ihrem gewinnenden Lächeln die Herzen der  Strempter im Sturm. Foto: pp/Agentur ProfiPress
Die „Kleinen Schwestern“ betreuen in der Einrichtung 168 Straßenkinder – viele Aids-Waisen darunter.

Die Kinder bekommen nicht nur Nahrung, Kleider und Unterkunft, sie werden auch medizinisch versorgt, erhalten Schulunterricht und eine handwerkliche Berufsausbildung.

„Drei unserer ehemaligen Straßenkinder sind heute Priesteramtskandidaten“, berichtete Schwester Mary Alma vor drei Dutzend interessierter Pfarrangehöriger im Strempter Pfarrheim.


Die Pfarrgemeinderatsvorsitzende Waltraud Simon sagte, um ein Kind in Kampala von der Straße zu holen und es mit Unterkunft, Nahrung und Kleidung zu versorgen, reichten 48 Eurocent am Tag. Es sei befriedigend, mit wie wenig Geld man vom reichen Europa aus etwas für die junge Kirche und ihre Schutzbefohlenen in den armen Teilen der Welt tun könne.

pp/Agentur ProfiPress